Donnerstag, 24. May 2012, 17:54:36 Uhr


Google Plus

TWITTER

Facebook

Geschichten die das Leben schrieb

Alle Spiele AMF

schwiizerland

MARATHON

SAILING VIDEO

Marcel Krebs

Snowboard-Channel 2011-12

KLUBNACHRICHTEN

14. März 2009, 20:11

Buaas und Keller gewinnen den Halfpipe Weltcup-Wettbewerb in La Molina

Mit Kjersti Buaas (NOR) und Markus Keller (SUI) haben zwei Europäer den Sieg im vorletzten Halfpipe-Wettbewerb des LG Snowboard FIS Weltcup 2009 gefeiert. Die Norwegerin hatte bei den Damen nicht nur die Qualifikation dominiert, sondern auch schon im ersten Run des Finales mit 43.5 Punkten für klare Verhältnisse gesorgt. Jiayu Liu (CHN) wurde in La Molina Zweite (40.3) und wahrte somit ihre Chance auf den ersten Weltcup-Titel ihrer Karriere (4.100). Als Dritte rundete Elena Hight (USA, 36.3) mit ihrem bislang besten Weltcup-Ergebnis das Podium ab. Bei den Herren überraschte der Weltmeister von 2003 die Konkurrenz mit seinem ersten Run, der Markus Keller nach einer rund fünf Monate langen Wettkampf-Pause am Ende den ersten Weltcup-Sieg (43.5) seiner Karriere einbrachte. Als Zweiter und Dritter reihten sich die beiden US-Amerikaner Louie Vito (41.4) und Steven Fisher (40.1) ein.

Brüttisellen, 14.3.09 (mk) Zuvor hatten aber beide noch versucht, den nach dem ersten Durchgang führenden Schweizer, noch vom obersten Podestplatz zu verdrängen. Nachdem Fisher mit seinem zweiten Run („Frontside Air“, „Backside 540“, „Frontside 1080“, „Cab 720“, „Frontside 900“, „Backside Air“) „nur“ den Sprung von Platz fünf auf drei geschafft hatte, attackierte Vito sechs Tage vor seinem 21ten Geburtstag mit einer spektakulären Trickfolge. Der Vize-Juniorenweltmeister von 2005 eröffnete mit „Back-to-Back-1080’s“ bevor ein missglückter „Straight Air“ letztlich den Sieg vermasselte. Denn bei seinem „Backside 540“ und der abschließenden Kombination aus „Frontside 900“ und „Backside 900“ hatte der US-Amerikaner die Halfpipe wieder im Griff.

„Die Pipe war auf meine Frontside-Wall durch die Sonne so weich, dass ich nicht genügend Power für meinen Air hatte. Deswegen bin ich überrascht, dass es in meinem ersten Weltcup-Finale noch zu Rang zwei gereicht hat. Das ist für mich ein guter Saisonabschluss, nachdem
ich im Weltcup eigentlich nur Pech gehabt hatte. Es war ein guter Trip nach Spanien“, so Louie Vito nach seinem zehnten Weltcup-Auftritt.

Der zweite Rang, der nach seinem Lauf aufleuchtete, war zudem gleichbedeutend mit dem ersten Weltcup-Sieg für Markus Keller, der damit vor seinem zweiten Durchgang als Gewinner feststand und diesen mit Surftricks („Cutbacks“ und „Laybacks“) sichtlich genoss: „Sowas hatte ich noch nie. Das war meine erste „victory lap“. So etwas wollte ich schon immer einmal haben. Ich bin überglücklich.“ Verdient hatte sich diese der 26-Jährige mit seinem ersten Run bestehend aus „Mute to Fakie“, „Cab 720“, „Frontside 900“, „Backside 540“, „Frontside 720“, „Fakie to Stalefish“ und einem finalen „Alley Oop McTwist“. Gerechnet hatte der Schweizer mit dem Erfolg in der 160 Meter langen neugebauten Superpipe des WM-Ausrichters von 2011 aber nicht: „Im Training ist es zwar gut gelaufen, dass es aber so gut geht, hätte ich nie gedacht. Aber die schwierigen Bedingungen haben mir gelegen.“

Vierter Weltcup-Sieg für Norwegerin

Knapp eineinhalb Jahre hat Kjersti Buaas auf ein Weltcup-Podium warten müssen. Heute war es wieder so weit. Wie Keller bei den Männern hatte die 28-Jährige ebenfalls mit 43.5 Punkten im ersten Durchgang die Latte zu hoch für die Konkurrenz gelegt, so dass die Folge von „Frontside Air“, „Backside Air“, „Frontside 540“, „Indy“, „Rodeo 720“ und „Cab 360“ den vierten Sieg im 28ten Weltcup-Start bedeutete. „Damit habe ich gar nicht gerechnet auch wenn ich mich recht gut gefühlt habe. Die Pipe war heute schwierig zu fahren. Also habe ich einfach versucht, die Kanten nicht zu viel zu belasten.“ Lob bekam die Olympiadritte von 2006 von Elena Hight.

Die 18-Jährige, die im Finale nach „Backside Air“, „Back-to-back 540’s“, „Stalefish“, „Backside Tail“ mit einem finalen „Frontside 900“ beeindruckt hatte, meinte: „Alle Mädels waren extrem gut, aber Kjersti war einfach die Beste.“ Auf ihr bislang bestes Weltcup-Ergebnis angesprochen sagte Hight: „Ich bin natürlich glücklich. Es war ein super Tag.“

Das HP-Podium von La Molina:
Damen Herren

1. Kjersti Buaas (NOR) 1. Markus Keller (SUI)

2. Jiayu Liu (CHN) 2. Louie Vito (USA)

3. Elena Hight (USA) 3. Steven Fisher (USA)



Die Schweizer konnten sich wie folgt platzieren:

Damen Herren

6. Andreas Schuler 1. Markus Keller

13. Ursina Haller 15. Sergio Berger

27. Rolf Feldmann

29. Daniel Friberg

42. Thomas Rügg

Leserkommentare (0) »