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19. März 2009, 06:18

Zürich und seine Schlachten - Gewaltbereitschaft nimmt weiter zu!

Scharmützel vor und nach dem Spiel Zürich-Basel

Wieder einmal war der FC Basel in Zürich zu Gast und wieder einmal schlugen sich die rivalisierenden Anhänger die Köpfe ein. So fest, dass die Polizei Gummischrott, Wasserwerfer und Tränengas einsetzen musste. Beide Seiten, Zürcher wie Basler kannten nach dem Spiel keine Grenzen und schlugen aufeinander los, was das Zeug hielt. Vom neuen Nationalliga Konzept gegen die Gewalt, war da wahrlich nicht viel zu spüren.

Brüttisellen, 19.3.08 (mk) Die Umgebung des Bahnhof Altstetten war gestern nach dem Schlusspfiff schwer zugängliches Gebiet. Im Einen weil eine Hundertschaft an Bereitschaftspolizei alles abriegelte und im Anderen, weil die beiden Fangruppen wie wild aufeinander los dreschten. Gegen Mitternacht, beruhigte sich die Situation.

Schon vor dem Spiel nach 19.00 Uhr musste die Polizei in Stadionumgebung rivallisierende Gruppen trennen und die Sanität eine Person ins Spital einliefern.

Die Gewaltbereitschaft im Fussball nimmt weiter zu! Dies aber nicht im Stadion, sondern ausserhalb der Stadien. Die Gewalt hat sich keineswegs beruhigt, sondern hat stark zugenommen. Es wird weniger im Stadion, dafür vermehrt vor dem Stadion geprügelt und Sachbeschädigungen begangen. Das Problem ist also keineswegs gelöst, sondern nur abgeschoben. Ein kleiner Unterschied bleibt, die Stadien werden verschont - die ganze Wut der Ranalierer trifft die nichtbeteiligte Bevölkerung und den Steuerzahler. Man muss aber den Clubs auch zu Gute halten, dass sie ebenfalls gute Steuerzahler sind und sicher vieles unternehmen, um diese rohe Gewalt einzudämmen.

Die sogenannten Fans sind vielmals Ultras, die Spiele als purer Einsatz für ihre Gewalt sehen. Und wenn schon nicht mehr in den Stadien geprügelt werden kann, dann macht man es halt im Quartier. Fussballfans sind das schon lange keine mehr, sondern Rüppel mit Knüppeln. Eine Hilfe für die Polizei wäre sicher, wenn die ganz gewöhnlichen anständigen Fans die Polizisten als Freunde und Beschützer sehen würden - so wäre eine Freundschaft geschaffen die hält und Gewalttätigen in Zukunft keine Chance mehr geben würde.

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