Mittwoch, 8. February 2012, 06:06:48 Uhr














26. Mai 2009, 07:46

Traumfabrik

Ich öffne die Tür zum Land meiner Träume

Hich habitat felicitas! - Hier wohnt das Glück! - Wenn ich die Tür zu meiner Traumfabrik öffne, erwarten mich jedesmal wieder neue Überraschungen und zugleich Aufforderungen zum ausprobieren neuer Experimente. Meine Traumfabrik hat alles, alles was mein Herz begehrt. Meine Traumfabrik gehört allein mir, sie ist Bestandteil meines Lebens - Bestandteil meiner Träume.

Brüttisellen, 26.5.09 (mk) Der heutige Mittagsspaziergang im Lichte der prächtigen Sonne - zeigte mir wieder einmal - wie schön die Welt ist. Und ich musste nicht mal mit dem Auto hunderte Kilometer fahren, ich musste nur 100 Schritte machen und bereits stand die Tür zu meiner Traumfabrik weit offen.

Der Spaziergang mit meinem Larry bringt mir jedesmal auch wundervolle Stunden ganz allein draussen in der Natur, zufrieden mit mir selber, zufrieden mit der Welt. Ich liebe es, allein durch die Felder zu spazieren, für mich allein zu philosophieren, mich von meinen Träumen mitziehen zu lassen, einfach so zu sein, wie ich wirklich bin - wie ich mir es wirklich vorstelle. Ich will nicht klagen, mit meinem Leben bin ich zufrieden - ich habe den schönsten Beruf der Welt, lebe in einer Welt mit tausend Freunden und treffe jedes Wochenende die liebsten und tollsten Menschen die es gibt.

Ich gebe es zu, ich liebe Kitsch, ich liebe Fantasie, ich liebe die Einfachheit. Ich verschmäh es aber auch nicht, wenn ich hin und ab zu einer Luxusparty eingeladen werde. Ich mag einfach Menschen, ganz gleich woher sie kommen, ganz gleich wohin sie gehen. Ob sie Reich oder Arm sind - es spielt für mich überhaupt keine Rolle. Mich faszinieren immer wieder neue weitere Erkenntnisse auf dieser Welt. Und ich liebe Muisk von Michelle der Schlagersängerin zu hören wie ein Buch von Erich Kästner oder ein Buch von Robert Dilts zu lesen. Ich mag aber auch Nightwish oder die Show von Marylin Manson. Verrückt? Nein, ich denke nicht. Die Diskrepanz zwischen Michelle und Manson ist enorm, doch beide strahlen eine eigenartige Faszination aus. Und genau dass ist es, was mich persönlich am Leben fasziniert. Leben und leben lassen. Faszination des Aussergewöhnlichen - Faszination am Ungewöhnlichen. Jeder darf dass tun, was er möchte. Grosszügigkeit und Verständnis - so sieht es in meiner Traumfabrik aus.

Meine Traumfabrik bietet mir alle Möglichkeiten der modernen Welt, ja vielleicht ein bisschen mehr. Ich bin in Gedanken versunken, wenn ich durch die Felder gehe. Ich seh den Zug im Hintergrund vorüberziehn. Die rote Lokomotive - die 13 Wagen und das Rattern, dass vom Schienenstrang her tönt. Ich sehe aber auch das Korn, dass sich entwickelt wie Leben, wächst - grösser und reifer wird. Ich sehe aber auch die Kühe auf der Wiese - Tiere die es sich gemütlich machen, Milch geben. Für mich sind sie eine der eindruckvollsten Lebewesen auf dieser Welt. Ich bewundere den Bauer, der jeden Tag um vier aufsteht, den Stall macht und seine Tiere hegt und pflegt. Nirgends so wie auf einem Bauernhof sieht man den Lauf der Welt. Das Eins in Eins mit der Natur - mit dem Leben - mit der Umwelt und mit sich selber.

Die Sonne brennt, gut und gerne 30°. Ich bleib stehen unter dem kleinen Durchgang unter der Bahnunterführung. Jetzt durchs kleine Tunnel und schwups bin ich wieder da in der Realität der Welt. Jetzt ist sicher die Post gekommen. Rechnungen - Briefe - vielleicht gute oder böse - das Büro wartet - die Arbeit - nur einem scheint das ganze nicht viel auszumachen, meinem Larry, er kommt mit freudigem Gesicht angerannt und kehrt mit mir mit offenen ehrlichen Augen heim.

Leserkommentare (0) »