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Marcel Krebs

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04. Juni 2009, 17:16

Kein Stadion für Zürich - Die CS steigt engültig aus!!

Die Initianten gegen das neuen 40.000 Plätzige Fussball-stadion in Zürich haben gesiegt. Die CS Bank als Haupt-trägerin der neuen Gesellschaft hat genug der Streitigkeiten und steigt aus. Somit zieht sich die Gegenseite zurück und das Projekt wird fallen gelassen. Es wird in Zukunft keine gemeinsame Arena für GC, FCZ und ZSC geben.

Brüttisellen, 4.6.09 (mk) Ausschlaggebend, dass so viele Einsprachen gemacht wurden, waren beim Projekt die Supermärkte und der damit verbundene Verkehr für die umliegenden Quartiere. Nun ist das hochgejubelte Projekt der Stadt Zürich und der CS zum effektiven Scherbenhaufen verkommen.

Trotzdem ein Stadion

Das Stadion soll aber trotzdem gebaut werden aber ohne Shopingmeile, dafür umliegend mit Wohnblöcken. Von fast 40.000 Plätzen krebst man auf nichmal 20.000 zurück. Geplant und errichtet wird es durch die Stadt Zürich. Die Baukosten werden rund 100 Millionen Franken betragen.

Markus Graf von der CS kritisierte bei der Pressekonferenz vor allem die Anwohner. Eine hartnäckige Anwohnergruppe ist Schuld, dass wir nicht bauen können und keinesfalls das Verbandsbeschwerderecht.

Wir sind gescheitert

"Das Modell ist gescheitert" sagte Markus Graf von den CS Inmobilien und dabei könnte Graf auch Sagen "Wir sind gescheitert" Nämlich durch Uneinsicht, Profitgier und Unverständnis zum Bürger. Acht Jahr mussten die Anwohner dafür kämpfen und haben nun mit kleinen Mitteln bravourös gesiegt den Grossen genau wie im Fussball besiegt. Nicht der Fussball hat verloren, die Möchtegerne Lobby der Stadt Zürich und der CS Bank hat eine jämmerliche Niederlage eingefahren. Unersättliche Profitgier und nicht Zeitgeist wurde von den Verantwortlichen der Stadt Zürich verbreitet. Der grösste Verlierer ist allerdings Stadtpräsident Ledergerber, der ohne Rücksicht auf Verluste ein unmögliches Projekt durchboxen wollte.

Marcel Krebs für Sport-Heute.ch

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