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11. August 2009, 12:57

Der schnelle Ritt nach San José!

Die Mittagssonne brennt heiss auf die mit billigstem Teer präparierten Strassen, des Südfranzösischen Küstenstädtchens Saint Marie de la Mér. Der Ort, der bereits im 4. Jahrhundert als Sancta Maria de Ratis erwähnt wird, ist heute ein Touristenmekka erster Güte. Pferde, Zigeuner und Stierkämpfe haben im riesengrossen Naturschutzgebiet der Camargue, schon immer eine grosse Rolle gespielt. So lag es den auch auf der Hand, dass kleine Mädchen sofort zu den unzähligen Pferdestationen und Vermietungen, eine enge Beziehung aufbauen. Suwanda hat ihren Ritt auf einem Pony mit Bravour hinter sich gebracht.

Saintes-Marie de la Mér, 11.8.09 (mk) Saint Marie de la Mér hat eine besondere Attraktion. Die Wehrkirche die im 11.-12. Jahrhundert errichtet wurde, ist im besten Zustand und kann gegen Entgeld - von oben bis unten besichtigt werden.

Die Kirche wurde bald zerstört. Der aufgekommene Marienkult behagte in der französischen Revolution niemandem. 1873 wurde die Kirche restauriert und erneuert. 1838 nahm das Städtchen seinen heutigen Namen an. Bis zum heutigen Datum finden jährlich zwei Wallfahrten in das Südfranzösische Städtchen statt. Am 24. Mai und ende Oktober wird zu Ehren der Maurie Jacobé und der Marie Salomé eine Prozession abgehalten. Im Mai auch zu Ehren von Sara, der Schutzheiligen der Gitanes. (Dass sind Zigeuner, hautpsächlich spanische Roma).

In den 50er und 60er Jahren wurde Les Saintes-Marie-de-la-Mer zum Geheimtipp der neuen Gesellschaft. Bald schon kamen auch die europäischen Beatniks. Aber immer blieb das Städtchen ein relegiöser Ort für die Gitanes. Immer wieder werden in heissen Sommernächten in den Strassen und am Sandstrand Flamencofestivals mit Tanz und Musik abgehalten.

Lange konnte sich Saintes Marie nicht als Geheimtipp halten. Heute kommen in den Sommermonaten Zehntausende auf die beiden riesengrossen Campingplätze am Mittelmeer. Das Städtchen ist von 680 Einwohnern auf bald 5000 Einwohner gestiegen. Moderne Sport- und Hafenanlagen, eine Flaniermeile und ein Dreieck mit hunderten von Geschäften, wissen wie man Mäuse fängt.

Trotzdem bietet Sainte-Marie noch Einsamkeit in der Natur der Camargue. Wer am Morgen früh aufsteht, wird in der wilden Gegend noch unzählige wilde Tiere sichten.

Das Ferienwetter

Das Wetter bei unserem Aufenthalt am Mittelmeer ist unglaublich schön. Es ist heiss, doch das Meer lädt zum schönsten Bade ein. Die grossen Sandstrände haben für jeden etwas. Und wer's ohne will, der kann zwei Kilometer weiter oben auf einem wilden Sandstrandgelände sich nahtlos bräunen lassen.

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Der grosse Ritt auf dem kleinen Pony!

Das Wahrzeichen von Saintes-Marie de la Mér.

Hunderte von Cafes und Restaurants.....

Shopping von Einheimischem Handwerk aber auch von Luxuskleidern und Schuhen.

Suwanda mit ihrem Glücksbringer!

 

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