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12. September 2009, 11:17

Schlägereien und neun Festnahmen vor und nach dem Klotenspiel!

Wie krank ist das Eishockey! Haben die Sicherheitsvorkehrungen versagt?

Kaum ist die Eishockeymeisterschaft gestartet, arten die Spiele in wüste Schlägereien aus. Vor dem gestrigen Match in Kloten, Kloten Flyers-Rapperswil Lakers, kamen die Fans wie bei jeder Begegnung der letzten Saison bereits wieder aneinander und durchbrachen die Kassenabsperrungen. Die Verantwortlichen haben aus den Erfahrungen nichts gelernt und haben machtlos zugeschaut. Eishockey ist mit Gewalt pur gleichzusetzen und übertrifft noch Fussballspiele. Wünschenswert wären auch im Eishockey Geisterspiele, den nur so kann den Clubs schmerzliches beigefügt werden, sie sind schliesslich die Auslöser solcher Attacken.

Brüttisellen, 12.9.09 (mk) Vor dem gestrigen Eishockeyspiel zwischen den Kloten Flyers und den Rapperswil Jona Lakers wurde der Schluefweg wieder zur Gewaltsstrasse der puren Grausamkeit. Neun Personen wurden schlussendlich festgenommen und die Polizei hatte einen Verletzten durch eine brennende Fackel zu beklagen. Die Polizei setzte Reizstoffe ein. Bei den Festgenommenen handelt es sich grösstenteils um Vermumte! - Rapperswier Fans!!

Neun Personen wurden festgenommen!

Die 300 grösstenteils Lakers Fans versuchten vor dem Spiel die Absperrungen der Kassen zu durchbrechen. Die Rapperswiler Fans müssen nun mit einem Eintrag ins Hoolgan - Register rechnen, sowie einem Stadionverbot. Diese Massnahmen schrecken aber keineswegs ab, sie sind schlichte gesagt zu wenig kraftvoll und ein Skandal.

Gewalt nach dem Spiel!

Nach dem Match krachten die Fans erst recht aufeinander. Die Polizei setzte Reizstoffe ein. Viele Fans humpelten stark lädiert und mit hinkenden zerschundenen Beinen nach Hause. Wieso die Klotenverantworlichen nichts gegen solche Vorkommnisse unternehmen bleibt schleierhaft!! Es zeigt, dass sie alles rund ums Spiel nicht im Griff haben!

Ein Rätsel bleibt auch, dass die Sicherheitskräfte der Stadtpolizei Zürich, der Kantonspolizei und der Hooligan-Speziallisten der Stadt St.Gallen die Sache nicht in den Griff bekamen.

Gespannt darf man auf Reaktionen seitens des Eishockeyverbandes warten, ob der Schweizer Eishockeyverband unter seinem neuen Präsidenten Philippe Gaydoul auch weiter zuschaut.

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