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06. Oktober 2009, 19:41

Eingeholt!

Der morgige Mittwoch wird das Leben vieler Radprofis verändern!

Morgen Mittwoch wird die Französiche Anti Doping Agentur nach langen Recherchen, das Ergebnis der Nachkontrollen der Tour de France 2008 bekanntgeben. Einige der Radprofis werden am Mittwoch von der Wirklichkeit eingeholt. Gespannt darf man sein, welche Namen auf der Liste sind. Prominenz soll in Hülle und Fülle vorhanden sein.

Brüttisellen, 6.10.09 (mk) Laut der Französischen Sportzeitschrift L'Equipe, wird die UCI morgen um 10.00Uhr die Nach-Proben von 15 Topfahrern der Tour de France 2008 der Öffentlichkeit präsentieren. Es solll sich um Fahrer der Top 20 der Welt handeln. Der österreichische "Kurier" weiss es allerdings noch besser: 40 Fahrer sollen insgesamt verdächtigt sein. Bernhard Kohl der erwischte Bergkönig 2008, ist als Kronzeuge dem französischen Anti-Doping Labor in Marne - le Valley ausserhalb Paris Rede und Antwort gestanden und hat mit gezielten Tipps die Fahnder auf die richtigen Fährten gebracht.

Neues Verfahren - Neue Erkenntnisse

Bei der Tour 2008 konnte man "Cera" noch nicht amtlich nachweisen, weil das Verfahren noch nicht freigegeben war. So schickte die französische-Doping-Agentur die Blutproben der UCI, die sie mit den Blutpässen der Fahrer vergleichen sollte.

Das OK des Verfahrens - Das Nein der UCI

Die AFDL (Franz. Doping Labor) forderte nach der Bewilligung ihres Verfahrens die Proben von der UCI wieder zurück. Diese schickte aber nur zwei an den Adressaten zurück. Erst auf Drängen der Franzosen, machten die Herren des Radsportweltverbandes die Proben locker. Dies erst vor zwei Wochen. In kurzer Zeit haben nun die Behörden Frankreichs mit dem Labor in Vall de Marne die Proben ausgewertet.

Manch einer wird die letzten zwei Wochen nicht mehr geschlafen haben. Morgen ist nun also der grosse Tag im Kampf gegen das Doping und er dürft mit vielen Überraschungen gepickt sein.

Der Weltverband UCI steht in einem schlechten Licht - hatte er doch bereits wieder verschieden Stars wie Contador (dem Sieger 2009) Lance Armstrong und dem gesamten Astana Team längere Ruhezeiten bis zur Kontrolle gestatte. Die Kontrolleure liess man bis zu einer Stunde warten, obwohl im Reglement eine sofortige Kontrolle nach der Zielpassage angeordnet sein muss.

Die UCI streitet es ab, einzelne Teams und Fahrer speziell zu behandeln. Sie hat auch seit diesem Jahr die Kontrollen selbst wieder durchgeführt???

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