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08. Oktober 2009, 16:57

Markus Zberg in Doping verwickelt?

Ist der Schweizer Strassenprofi Markus Zberg in die Oesterreichische Dopinggeschichte um Matchiner und den ehemals Tour de France Dritten Bernhard Kohl verwickelt? Laut NZZ - Online, liegt der Zeitung ein Dokument vor, worin Zberg zu oberst auf der Fahnderliste steht. (Bild Gerolsteiner)

Brüttisellen, 8.10.09 (mk) Der Urner Radprofi hatte nach seinem Sturz an der Tour de l’Ain, überraschend seine Karriere beendet. Zberg ist Botschafter der Kinderorganisation Right to Play, die Kindern in armen Ländern zum Sport verhilft.

Der BKA Bericht soll der Zürcher Zeitung teilweise vorliegen. Darin wird der Schweizer des Kaufs des Dopings beschuldigt. Markus Zberg war Mitglied der Gerolsteiner Mannschaft, die mit dem Bergpreiskönig von 2008 und Gesamtdritter, dem Oesterreicher Bernhard Kohl durch Kohls positive Befunde zur Auflösung kam.


Der geständige Sportmanager Matschiner bestäigt

Markus Zber soll im deutschen Rosenheim von einem Beauftragen von Matschiner 24.000 internationale Einheiten Dynepo bekommen haben. Matschiner ist die Schlüsselfigur im Dopingprozess in Oesterreich um Kohl. Er steht ebenfalls in Zusammenhang mit der Wiener Firma Blutplasma, wo an Sonntagen intensiv Blutdoping betrieben wurde. Viele Sommer- und Wintersportler wurden inzwischen geoutet.

Der Bericht des BKA liefert die Bestätigung Matschiners Handlanger Gernot Winterauer die Dynepo Lieferung an Zberg.
Auch Bernhard Kohl sagte, er hätte mit Zberg im März 2008 über Doping gesprochen. In diesem Jahr wurde Zberg Schweizermeister der Strassenprofis.

Gleichfalls gab Bote Winterauer an, Zberg die Lieferung von zwei Packungen im Auftrag von Stefan Matschiner überreicht zu haben. Zuerst an eine unbekannte Person, er habe aber im Internet nachgeschaut und sei auf Zberg gestossen.

Ein Fall für Anti Doping Schweiz

Matthias Kamber, Direktor von Antidoping Schweiz ist jetzt am Zug und gemäss Angaben ist er mit einem Rechtshilfegesuch an die Oesterreicher getreten.

Laut BKA Wien hat man der NZZ bestätigt, dass ein Rechtshilfegesuch gute Aussichten auf Erfolg habe.

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