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KLUBNACHRICHTEN

22. Oktober 2009, 17:41

Das tut unendlich weh! Lernstunde für die ZSC Verantwortlichen!

Gewalt wird von einem gewissen Betrag an geduldet

Der Einzelrichter hat die ZSC Lions zu einer Forfaitniederlage verbannt - weil ein agressiver ZSC Fans (der sich gestellt hat) in seinen Unterhosen Brandpulver in die Zuger Hertie Halle schmuggelte und anzündete. Der beissende Rauch veranslasste den Schiedsrichter die Partie in der dritten Minuten abzubrechen. Nun wurde entschieden!

Brüttisellen, 22.10.09 (mk) Reto Stirnimann, der Einzelrichter der Nationalliga A hat ein grossartiges Exempel statuiert. Er hat die Lions mit einer Forfaitniederlage bestraft, weil der Fan aus ihren Reihen kam. Der Mut und die Ausführung Steinmanns wird im Schweizer Clubeishockey endlich Geschichte schreiben. Klar, er musste auf der einen Seite so handeln, den im Reglement steht es schwarz auf weiss geschrieben, dass die Zugehörigkeit des Verursachers den jeweiligen Club belasten. In diesem Falle war es ein ZSC Fan.

Gut aber auch, dass mit diesem Urteil endlich die Clubs empfindlich getroffen werden und nun endlich etwas unternehmen müssen. Bei einem Spiel teilen sich ja bekanntlich die Mannschaften die Einnahmen. So trifft es die Clubs und vor allem die Lions immerhin mit einigen zehntausend Franken.

Dass sich die beiden Clubs sofort nach Abbruch auf eine zweite Austragung einigten, hat eben diesen Grund. Es ist weder ein Geschenk an die Fans noch Godwill oder Grosszügigkeit, sondern ganz klar - wir brauchen den Stutz. Die übermässig hohen Gelder, die an Spielersalären anfallen - sind schon seit geraumer Zeit nicht mehr finanzierbar. Man sieht das auch bei anderen Vereinen.

Die Scheinheiligkeit in Person

Dass jetzt ausgerechnet die Lions darauf bestehen eine nochmalige Ansetzung der Partie zu verlangen schein mehr als lächerlich und ist eine Einladung an die Hooligans weiter zu machen. Es lohnt sich ja!! Den, weder Stadionverbote etc. scheinen nicht viel zu nützen, den man trifft sich auch mit Verwarnung und Stadionverbot weiter unter Freunden, ohne dass ernsthaft eingegriffen wird. Wie auch, dass System funktioniert nicht. So sind auch immer wieder Schlägereien verschiedener Fangruppen an der Tagesordnung und so lange nur im Stadion und (nach mir die Sintflut) nach Recht und Ordnung geschaut wird, wird sich nichts, rein gar nichts ändern.


Wenn es kostet unternimmt man herzlich wenig!

Eishockeyvereine sind sparsam,auch der Verband, besonders wenn es um die Sicherheit des Publikums geht. Das zeigen immer wieder die Schlägereien der Fangruppen, wo man als Matchbesucher des Lebens nicht mehr sicher ist. Genf, Biel, Rapperswil,Kloten Zug etc.....

Ein Richterspruch mit Format

Der Richterspruch von Reto Steinmann hat Format und Klasse, war längst fällig und ist ausserdem ein Meilenstein für die einkehrende Ruhe in den Stadien - den einfach so das Münz aus der Hang geben, das wollen die Clubs sicher nicht.

Der Entscheid aus Sicht des Verbandes

Der Artikel

Der Abend in Zug

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