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11. November 2009, 19:09

Robert Enke beging vermutlich Selbstmord

Der Torhüter der deutschen Nationalmannschaft ist tot - Selbstmord

Der Torhüter der deutschen Nationalmannschaft Robert Enke, hat heute Dienstag Abend ausserhalb Hannovers an einem Bahnübergang einen tötlichen Unfall gehabt. Alles deutet darauf hin, dass es Selbstmord war. Dies sagte der Leiter der Pressestelle Hannover, Stefan Wittke.

Brüttisellen, 10.11.09 (mk) Ich kann die traurige Nachricht bestätigen. Robert lebt nicht mehr. Zu Einzelheiten kann ich im Moment aber nichts sagen", sagte Enkes Freund und Berater Jörg Neblung. Enke starb am Dienstagabend an einem Bahnübergang in Neustadt am Rübenberge im Ortsteil Eilvese. "Es hat einen tödlichen
Enke war wegen einer Darmerkrankung, die sich als Bakterien-Infektion herausstellte vier Länderspiele verpasst. Er wurde auch für die beiden Länderspiele in Afrika nicht mehr aufgeboten, ihm wurde aber signalisiert, dass er wieder die Nr. 1 an der WM sein könnte.

Robert war sehr labil, sagte der Präsident von seinem Club Hannover 96. Es hat sicher nichts mit Fussball zu tun.

Der 32-jährige verheiratete Fussballprofi hinterlässt eine Frau und eine acht Monate alte Tochter die sie adoptiert hatten. Das eigene Kind war vor zwei Jahren wegen eines Herzfehlers gestorben.

11.11.09
Abschiesbrief und schwere Depressionen

Robert Enke hinterlässt einen Abschiedsbrief in dem er sich bei allen für seine Tat entschuldigt. Auf der Pressekonferenz sagt seine Frau, dass Robert ein schwieriger Mann war, wenn er Depressionen hatte. Sie habe immer versucht ihn zu verstehen und ihm auch gesagt, dass Fussball nicht alles auf der Welt sei. Es gäbe noch anderes.

Enke war in Psychologischer Behandlung. Am Tag seines Ablebens hatte Enke allen noch gesagt, es gehe ihm gut, und er sehe wieder Licht und Perspektiven. "Er hat uns allen die Sicherheit gegeben, dass es ihm besser geht." meinte Valentin Markser - Robert Enkes Psychologe.

Heute Abend findet ein Gedenkzug in Hannover statt.

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