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Marcel Krebs

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KLUBNACHRICHTEN

20. November 2009, 17:12

Die kriminellen Machenschaften der Fussballer und ihren Funktionären

Schwarzer Tag im Schweizer Fussball

Also doch! Was schon lange ein Thema auch im Schweizer Fussball war, ist nun böse Tatsache geworden. Wie die Staatsanwaltschaft von Bochum mitteilt, sind in dem neu aufgedeckten Betrugsfall auch 22 Spieler der Challengeleague und 28 Spiele der Schweizer Super und Challengeleague betroffen. Drahtzieher soll der schon bereits im Schiedsrichterskandal 2004 Hoyzer der Bundesligabeclubs, aber damals Freigesprochene, der Kosovo Albaner - der Wettpate Ante Sapina sein. Sapina wurde gestern verhaftet und der Staatsanwalt Bochum zugeführt. Insgesamt laufen Ermittlungen in neun Ländern und in über 200 Spielen.

Brüttisellen, 20.11.09 (mk) Bedenklich ist es, dass es erstmals in der Schweiz zu solchen Handlungen gekommen ist. Es zeigt sich immer mehr, dass der heutige Standard mit Kosten, Verpflichtungen und Spielereinkäufen nur noch mit kriminellen Machenschaften zu decken ist.

Einiges ist klar - wie bezahlen die das?

Schon manch einer hat sich die Frage gestellt, wie sich die Klubs Millionenschwere Transfers überhaupt leisten können. Die, die nämlich ebenfalls mitmischen wollen, stehen vor einem riesigen Fragezeichen. Sie können ihre Mannschaften nicht mehr finanzieren. In der Schweiz gibt es da unzählige Beispiele auf nächste Saison.

Und da wurde betrogen:

12 Spiele der Champions League

32 Partien in Deutschland ( 4 Partien 2. Bundesliga, 3 P 3. Bundesliga und 18 Partien in der Regionalliga, dazu 5 Partien in der Oberliga und 2 U-19 Spiele)

Belgien
17 Spiele der 2. Liga

Kroation
14 Spiele der höchsten Liga

Slowenien
7 Spiele der 1. Liga

Türke
13 Spiele der 1. Liga

Ungarn 13 Spiele der 1.Liga

Bosnien
8 Spiele der 1. Liga

Oesterreich
11 Spiele der 1. und 2. Liga

Dazu besteht der dringende Verdacht, das ebenfalls bei einem Qualifikationsspiel für die U21 EM manipulativ geschumelt wurde.

Marcel Krebs für Sport-heute.ch

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