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09. Januar 2010, 16:48

Mord und Verderben am Afrika Cup

Keine Absage wegen den Morden des Afrika Cup's - Weiteres Todesoppfer!

Nur zwei Tage vor Beginn des Afrika Cps in Angola wurde die Togische Nationalmannschaft am Grenzübergang von Separatisten beschossen. Der Fahrer des modernen Buses wurde dabei getötet - neun weitere Menschen zum Teil mit erheblichen Verletzungen, keinen aber lebensgefährlichen. Die Mitglieder der Mannschaft stehen unter Schock und haben die Teilnahme abgesagt. Der Cup wird aber trotzdem auch mit der Intervention Togos auf Abbruch durchgeführt. Einmal mehr zeigt Afrika sein wahres Gesicht. Wo die Fifa so gern friedliche Verbindungen sieht und auch werblich überall präsentiert, herrscht in Wahrheit Verderben und grösste Brutalität. NEWS.....NEWS.....NEWS....Weiteres Todesopfer+++Auch der Assistenztrainer und der Pressesprecher sind unter den Opfern.+++++Es soll auch ein Fussballer als drittes Mannschaftsopfer gestorben sein.+++ Togo nimmt definitiv nicht am Cup teil. "Wir wollten ein Fussballfest feiern und sind in den Krieg gezogen." So äusserste sich Nationaltorhüter Kossi Agassa im Interview auf Radio France.

Brüttisellen, 9.1.2010 (mk) Die Regierung Angolas verurteilte den Angriff als "terroristischen Schlag". Zum Anschlag bekannte sich kurz darauf die Front für die Befreiung der Enklave Cabind) FLEC. Die Gruppe habe auch weiter Angriffe auch während dem Fussballturnier des Afrika Cups angekündigt.

Neue Furcht und Angst an der kommenden WM

Der Start des Afrika Cups mit 16 Mannschaften ist für morgen geplant und wird auch durchgeführt. In fünf Monaten sollen aber die Weltmeisterschaften in Afrika durchgeführt werden - nun zweifeln immer mehr, dass der Veranstalter für Sicherheit garantieren kann. Die Angst grasiert auch in Südafrika wo ähnliches geschehen könnte. "Wer dorthin fährt muss sich einfach dessen bewusst sein, dass er sich in grosse Gefahr begibt." Meint ein Kenner der Südafrikanischen Politik.

Der Bus mit den Spielern und Funktionären war gestern Nachmittag an der Grenze der Demokratischen Republik Kongo und der Grenze von Angola beschossen worden. Der Busfahrer war sofort tot. Acht Togolesen und ein Angolaner wurden der angolanischen Nachrichtenagentur Angop zufolge verletzt, jedoch nicht lebensgefährlich. Unter den Verletzten sind auch zwei Spieler. Auch ist der Vizepräsident Gabriel Ameyi und ein Journalist und der Mannschaftsarzt getroffen worden. Manus StarEmmanuel Adebayor blieb nach Angaben des englischen Clubs unversehrt.

"Wir verkrochen uns unter die Sitze. Wir hatten panische Angst. Die fuhren einfach mitten im Polizeikonvoi und eröffneten auf einmal mit automatischen Gewehren das Feuer auf unseren Bus." So teilte der Star des französischen Erstligisten des FC Nantes Thomas Dossevi dem Radio Monte Carlo mit.

Alles zum Africa Cup 2010 und noch mehr Fussball......

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