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Marcel Krebs

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KLUBNACHRICHTEN

18. Mai 2010, 08:54

Die SBB haben genug!

Keine Fanzüge mehr! - Wir wollen von der Transportpflicht befreit werden!

Die SBB haben genug. 3-Millionen Franken jährliche Schäden in- und an Zügen wollen sie nicht mehr einfach hinnehmen. Sie planen die Fanzüge zu streichen. Ganz klar nahmen die SBB gestern Abend im 10vor10 dazu Stellung. "Wir fordern, dass wir keine Fans mehr in Extrazügen befördern müssen."

18.5.2010 Brüttisellen (mk) Drei Millionen Franken Schäden sind genug. Allein in der abgelaufenen Saison kam dieser Betrag zu stande. So sagt SBB Sprecher Reto Kormann: Wir fordern, dass wir keine gewaltätigen Fans mehr transportieren müssen!" Wir haben in dieser abgelaufenen Saison 140 Fussball-Extrazüge auf den Schienen gehabt. Wir wollten damit, die Reisenden von den Randalierern trennen,dass sie die anständigen Passagiere nicht stören.

Praktisch alle Clubs an Randalen beteiligt

Alle Clubs sind an den Randalen in den Zügen beteiligt gewesen. Die Schäden waren jedes Wochenende. Der Chaosteufel hat immer zugeschlagen. "Dies können wir unseren Mitarbeitern nicht weiter zumuten." so Kormann.

Die grosse mächtige Fussball Liga schweigt

Wie immer, wenns ums zahlen geht, schweigen die ehrwürdigen Herren der Nationalliga. Die SBB fordern nun von den Clubverantwortlichen und der Nationalliga konkrete Massnahmen und zwar sofort. So Reto Kormann weiter. "Die Clubs müssen mehr Verantwortung übernehmen. Die Clubs müssen für ihre Fans für Schäden in Bahnhöfen und Zügen zur Verantwortung gezogen werden und zahlen müssen, meint Kormann."

Die SBB wollen keine Gewalttäter mehr transportieren

"Die SBB wollen ab sofort keine gewalttätige Fans mehr transportieren. Wir wollen von der Transportpflicht für Chaoten befreit werden." sagt Kormann weiter in 10vor10.

10VOR10 macht seinen Zuschauern aber auch klar: Dass sich die Nationalliga und die Clubs weigern, eine Stellungsnahme abzugeben. Dies sagt alles aus, wo die Clubs und ihr Fussball stehen - im Chaotenland. Den schlussendlich bezahlen die Chaoten die teurern Spieler und finazieren so ein Millionenensemble für Funktionäre und Verbände.

Marcel Krebs

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