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Marcel Krebs

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20. Mai 2010, 13:31

Floyd Landis gesteht Doping!

In einem dreiseitigen Mail, dass er letzte Woche an die grossen amerikanischen Blätter Wall Street Journal und Financial Times sowie den internationalen Radsportverband UCI und namhafte Funktionäre in Amerika und der gesamten Welt verschickt hat, gesteht Landis erstmals Doping ein und beschuldigt gleichzeitig Lance Armstrong, Levi Leipheimer, Dave Zabriskie des Dopingvergehens. Dazu nennt er Andy Rihs als seinen Financier beim Doping bei seinem früheren Rennstall Phonak.

20.5.2010 Brüttisellen (mk) Lange hat er es immer wieder bestritten nun hat er es selbst gestanden. In mehrere Mails an die oben genannten Zeitungen und Persönlichkeiten, gesteht Floyd Landis ein, dass er Doping eingenommen hat.

Einst 2008 bei der Tour de France hochgegangen

Floyd Landis wurde bei der Tour de France Gesamtsieger im Trikot des Schweizer Rennstalls Phonak von Andy Rihs mit Testosteron erwischt. Der Toursieg wurde ihm aberkannt und er kassierte eine 2-jährige Dopingsperre. Nun hat er mit seinem Gewissen offenbar Frieden geschlossen. Er gesteht öffentlich ein, dass er jahrelang Doping eingenommen hätte. Er belastet dabei den siebenfachen Toursieger Lance Armstrong schwer. Seit dem Jahre 2002 hätten alle des damaligen USP Teams gedopt unter kundiger Anleitung von Lance Armstrong. *Armstrong hat stets bestritten gedopt zu haben, obwohl im französischen Labor in La Marne Dopingproben des Amerikaners eingefroren sind. (er verweigert die Gegen-Analyse)

Wenn ich es jetzt nicht sage wird es nie einen Sinn bekommen!

Mit diesem Satz beginnen die E-Mails, die letzte Woche verschickt worden sind. Der heute 34-jährige Landis war von 2002-2004 Edelhelfer von Armstrong. Darin beschuldigt er schwer die ganzs Szene. Armstrong und George Hincapie hätten die Blutdopingbeutel im eigenen Kühlschrank aufbewahrt.

Ein Schweizer kommt schlecht weg

Der Schweizer Unternehmer Andy Rihs und erneute Rennstallbesitzer des neuen Schweizer Teams BMC Racing, wo auch bereits wieder ein Dopingfall zu Buche steht, kommt dabei sehr schlecht weg. "Er hat mir angeboten und versichert das Blutdoping zu bezahlen." Landis beschreibt weiter die Lächerlichkeit der Wada-Kontrollen und wie man sie ohne grosses wenn und aber umgeht. Er wirft den Verbänden Nachlässigkeit und Willkür vor.

Von grossen Radsportpersönlichkeiten ins Doping eingeführt!

Floyd Landis nennt den Amerikanischen Präsidenten des Radsportverandes Stehphen Johnson und den Teammanager Johan Bruynel als Personen, die ihn systematisch ins Doping eingeführt hätten.

Marcel Krebs

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