Mittwoch, 8. February 2012, 06:17:46 Uhr














23. August 2010, 21:56

Erinnerungen - Zurück aus der Freiheit

Wer kennt es nicht, dass Zurückkommen aus den Ferien. Der erste Tag am Arbeitsplatz. Glück hat der, der im Grossraumbüro herumerzählen kann, wie schön die Ferien waren und was er in all den Tagen alles erlebt hat. Was nun aber, wenn man allein im Büro sitzt? Mir geht es dennoch ein bischen besser, ich kann wenigstens Larry alles erzählen und ihn fragen, ob er es auch so sieht. Die Dialoge gehören jeden Morgen dazu. Was für ein Spinner werden Sie denken, doch probieren Sie es selbst aus - es funktioniert wunderbar.

Brüttisellen, 23.8.10 Red. (mk) Mit einem weinenden und einem lachenden Auge ( leider im Moment mit zwei Tränenaugen) sehe ich auf die vergangen 14 Tage zurück. Schön war es! Wenn ich auch immer mehr Mühe mit der Hitze habe. Die Spaziergänge in den frühen Morgenstunden waren aber der Hammer. Und, die Schwimmeinlagen, die ich mit Larry machte noch viel cooler.

Frankreich ist nach wie vor ein Land der grossen Gegensätze und teilweise überhaupt nicht so fortgeschritten, wie wir es uns gewohnt sind von zu Hause. Stellen Sie sich vor, sie wollen ins Netz und erleben jedesmal eine totale Frustration par excellence. Ein Bild, dass Sie raufladen möchten geht geschlagene zwei-drei Minuten und jedes zweite Mal gibt die Serververbindung vorher den Geist auf. Aber was soll's. In den Ferien sollte man doch nicht internetlen.

Zeltplatz vor Luxushotel

Dass ich aber den Zeltplatz nach wie vor jedem Luxushotel vorziehe ist unbestritten. Die Freiheit, die hol ich mir! Kein noch so vornehmer Schuppen, kann sie Dir bieten und kein noch so vornehmer Schuppen ist in der Lage so viel Herz zu zeigen. Da gehe ich lieber in der Badehose einkaufen, als im Frack zum Abendessen. Und die Spaghetti sind wunderbar - einfach so draussen auf dem Kocher gemacht.

Frankreich hat aber an Sauberkeit vor allem ausserhalb der Dörfer und Städte nicht zugenommen. Erschütternd muss man mitansehen, wie die Menschen sorglos einfach den Güsel in den Kanal oder irgendwo hinter eine Hecke werfen. Zwanzig
Meter daneben erhebt sich dann eine nigelnagel neue Mauer und nochmals dahinter steht ein Luxusviertel, einfach inmitten von Dreck und Müll. Gewöhnungsbedürftig. Und doch liebe ich dieses Land fest. Gleich nach meinem Heimatland würde ich es einstufen. Die Menschen sind herzlich und amüsieren sich zudem über mein Französisch.

Ob ich im Oktober nochmals darunter fahre, weiss ich noch nicht, doch auch der Eifelturm könnte es diesmal sein und vielleicht ein Sprung ins Disneyland auf den Schifflibach. Mal sehen. Nun bin ich also wieder da, wollte dass nur so sagen. Ich freue mich, Euch alle wieder zu haben.

Wünsch allen eine gute Nacht und eine wunderschöne Woche

Marcel

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Abendstimmung und Ausritt mit den Pferden. Wer einmal in die Camargue kommt, der muss das ausprobieren.

Die Etange sind voller blühender Pflanzen.

Der niedrige Wasserstand erlaubt den Ritt durch das Wasser.

Sonnenuntergang über der Camargue.

Sonnenuntergang über der Camargue.

Kein Yeti ging hier durch sondern ein Pfety.

Wo Vögel zwitschern zischen auch Schlangen. Leider habe ich keine gesehen.

Larry geniesst den Abschied von der Camargue.

Bei Avignon.

Zwiscen Arles und Avignon.

 

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