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KLUBNACHRICHTEN

27. Oktober 2010, 15:03

Kein Geld für die verwöhnten Starkicker!

Update: MAN WILL NICHTS ÄNDERN IN ST.GALLEN!!!! Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Ob das nächste Heimspiel in der AFG-Arena noch stattfinden wird, ist ungewiss. Vorher wird mit ziemlicher Sicherheit das Elektrizitätswerk die Stromleitungen kappern. Der grosse Gemeinderat der Stadt St.Gallen hat heute nämlich nein gesagt, für einen Zustupf an den maroden FCSG. 2-3 Millionen sollte der Souverän einschiessen. Für was? Für versautes Management und verfehlte Wirtschaftspolitik auf höchster Ebene wurden beim beim Stadtclub ein ganzes Jahr das Geld zum Fenster rausgeworfen. Und dies nicht zum Erstenmal. Die Vorlage wurde heute am späteren Nachmittag von über 3/4 der Gemeinderatsmitglieder von links bis rechts auf Empfehlung der GPK abgeschmettert.

Brüttisellen, 26.10.10 mk (mk) Update vom 27.10.10 14.00 Uhr Pressekonferenz

In St.Gallen wird sich nichts ändern. Keine Rücktritte des Präsidenten und des Managements. Man macht auf Heulsause und will neue Financiers finden. Wer aber gibt diesem Desastermanagement noch Kredit?

Dölf Früh als möglicher Vertreter von neuen Geldgebern? Welchen?

Die Einsicht in die Clubführung ist nach wie vor dubios. Mögliche Geldgeber will man keine nennen und Dölf Früh hat noch die Frechheit zu sagen, dass man enttäuscht sei vom Entscheid der Stadt!

Der FCSG ist handlungsunfähig!

Dölf Früh der für die Investoren spricht sagt, der FCSG sei praktische handlungsunfähig. Präsident Hüppi macht statt eines Rücktrittes eine weitere schlechte Figur und sagt wir haben keine Luft mehr, er scheint aber noch viel zu haben.
Schuldige sucht man nach wie vor beim fehlenden Publikum etc. Die Macht will man jedoch auf der Führungsebene zusammenhalten. Früh meint:"Es ist sehr schwer Neue zu finden." Gleichzeitig sagt er: Wir können keine Namen von möglichen neuen Investoren nennen!" - Es gibt vermutlich auch keine!

Präsident Hüppi ist unbelehrbar

Das Projekt Futura sei gestorben aber man wolle noch eine Woche weiter nach Geldgebern suchen. Man will auch keine Fäden aus der Hand geben wie das Management sagt. "Es sei sehr Komplex alles wieder allein dem FCSG zu übergeben."

Gibt Investor Oehler keine Kohle wird das Licht gelöscht!

Dölf Früh verspricht sich noch viel von Investor Oehler - was als letzter Hilfe mir Schrei zu verstehen ist.

Faszit: Kommt nicht schnellsten bis am Wochenende Geld, so wird der FCSG wohl in der 1.Liga wieder beginnen müssen. Dies ist aber nicht mal so schlecht, werden doch endlich Köpfe rollen. Auf der neuen Basis 1.Liga kann man nach dem Konkurs wieder serjös aufbauen und die Fäden in den eigenen Händen halten, vorausgesetzt man fällt nicht wieder wie bisher dem Grössenwahn. Jede Mannschaft wird sich freuen in einem solchen wunderbaren Stadion zu spielen. Sonst genügen ja auch die vielen Trainingsplätze gleich nebenan.

Gelernt wird daraus niemand haben. Folgen werden aber bald noch mehr Mannschaften aus der Superleague. Der Apfel ist faul bis zum "Bütschgi".

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Was im Vorfeld bereits schon als Tatsache gehandelt wurde, dass alle Parteien in Korpore dagegen stimmen würden, ist nun heute 17.00 Uhr eingetroffen. Nur ein paar St.Galler Gemeinderatsmitglieder und St.Gallen Anhänger, versuchten verzweifelt schon seit Tagen den Rat umzustimmen. Vergebens!

Dass ist auch gut so! Endlich hat eine Stadtregierung den Mut den überbezahlten Fussballgöttern den Hahn zuzudrehen. Bravo!!

Es fehlen insgesamt aber nicht 3 sondern 16 Millionen an Geldern, die innert ein paar Monaten ohne Kontrolle einfach so verausgabt worden sind. Der Kanton sollte sich auch noch mit vier Millionen beteiligen. Unter diesen Umständen, wird wohl auch kein Politiker im Kantonsrat eine Hand rühren um doch noch alles und alle umzustimmen. Gespannt darf man auf die Gläubiger sein, die jetzt mit ihren Forderungen vorstellig werden dürften. Recht so. St.Gallen ist aber nicht das einzige Sorgenkind im Schweizer Fussball, weiter Vereine werden in Kürze folgen, den der Steuerzahler will keine Fussballstars mehr finanzieren.

Wie kann man so mit Geld vom Steuerzahler umgehen?

Bedenkt man, dass die Stadt und damit der Souverän bereits dem FCSG das Land im Wert von 42 Millionen Schweizer Franken geschenkt hat, läuft das Ganze auf ein absolutes Absurdum hinaus. Die Verantwortlichen täten gut daran, die Kicker sofort zu entlassen, Konkurs anzumelden und ganz unten in der 1. Liga weiterzumachen.

Der Förderer und Grosssponsor Oskar Öhler will sich ebenfalls aus dem Fussballgeschäft mit dem FCSG und der AFG Arena zurückziehen, falls die St.Galler in die 1.Liga absteigen. Öhler war für eine Stellungsnahme nicht zu erreichen.

Auch Swisseishockey vor schier unlösbaren Problemen

Nicht nur Fussball, sondern auch Eishockey steht mit einem Sarg in der Hand da. Die wahnsinns Löhne der Schweizer Profi mit über 1 Million Jahresgehalt und mehr, stehen in keinem Verhältnis mit den Einnahmen und den Sponsoren geht es ja bekanntlich auch nicht gut. Auch hier wirde es nur einen Neuanfang geben können wie im Fussball.

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