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24. Oktober 2008, 17:20

Die reumütigen Dopingsünder feiern nächste Saison Comeback

Ivan Basso der dubiose Italiener will der Saubermann sein - Armstrong macht den Profiradsport lächerlich

Er hat es nie ganz zugegeben, musst aber passen, weil man ihm beweisen konnte, dass er beim Gynäkologen Eufemiano Fuentes dutzende von Blutbeuteln gelagert hatte. Mit dem Geständnis, dass er nur beabsichtigte an der Tour zu dopen, reduzierte sich seine Strafe um acht Monate, frischfröhlich wird er wieder mitten neben Armstrong und Co.im Profitross hoch angesehen, weil er niemanden verraten hat und niemanden angeschwärzt hat. Dazu hat der Amerikaner Armstrong Angst vor dem französischen Publikum. Die französischen Profimannschaften halten aber gar nicht viel vom Amerikaner. Er macht den Radsport lächerlich! oder der soll erstmal über seine positiven Epo Proben im 1999 Auskunft geben.

Brüttisellen (mk) Sie kommen alle wieder, ob sie geläutert sind, dass werden die nächsten Dopingkontrollen der AFLD zeigen, die Fahrer werden sich aber hüten bis zur Tour de France nur ansatzweise in Frankreich zu pedalieren. Sie kommen alle. Neben Basso wird auch Winokurov seine strammen Oberschenkel wieder locker über die Pässe schwingen.

Der Fisch stinkt im Radsport am Kopf (Patrick Sinkewitz Kronzeuge in den Dopingprozessen)

Präsident Mc Quai, allmächtiger der UCI und der Profi sagt, man solle doch endlich einen Strich unter alles ziehen. Da fragt man sich wie viele Striche den noch unter den Profis noch Platz haben? Das Blatt ist schwarz. Weiter Mc Quaid "Die Absicht der AFDL, von der letzten Tour, die Proben noch auf Eigenblutdoping zu kontrollieren ist sinnlos und viel zu teuer." Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

Mit Garantie, werden auch nächstes Jahr wieder dutzende von Profis in den Maschen der AFLD hängen bleiben. Gespannt, darf man auf die Zeiten der Strassenradler sein. Auch die werden bis zu 20% unter den Bestzeiten liegen. Wer will sich schon erwischen lassen? Aber wer will siegen?

Der Tourleitung bleibt nichts anderes übrig, als bei den Profis weiter mitzumachen und sich auf ihre Seite zu schlagen und sich vom französischen AFLD Dopinglabor zu distanzieren, sonst ist die Tour endgültig tot. Viele Mannschaften haben aufgehört, viele Sponsoren sind ausgestiegen, der Profiradsport ist Out. Im hinteren Kämmerlein munkelt man bereits, dass das CSC Team Sponsoren verlieren wird. An der nächsten Tour gibt es weder Mineralwasser von Gerolsteiner, Milch von Milram, Bares von Credit Agricole etc, etc. Die Liste ist endlos. Wie sich eine so renomierte Marke wie die amerikanische Cervelo in dieses verseuchte Beet legen kann ist allen unverständlich. Das letzte Wort ist aber sicher noch nicht gesprochen, den die Finanzkrise wird den Velomarkt um 30% schrumpfen lassen. Keine guten
Aussichten um das Geld zu verschleudern. Die ARD und das ZDF haben den Ausstieg vollzogen, sie nehmen sogar Konventionalstrafen in Kauf. Zu zahlen ist billiger als weiter zu machen und solche Veranstaltung unseren Zuschauern zuzumuten ist mehr als bedenklich.

TEAM LIQUIGAS Ivan Basso

Update 17.09-24.1.0.8: Laut dem Tagesanzeiger Online, soll Armstrong Angst vor dem Französischen Publikum auf der Strecke haben, er berfürchtet Todesdrohungen. Ob da nicht eher die Drohungen der AFLD (Dopingagentur) gemeint ist? Jedenfalls erhält Armstrong wie in L'equipe zu lesen ist keine einzige Unterstützung eines Französischen Radsportteams. Der soll erst mal sagen, wie das 1999 mit seinen positiven Epo Resultaten war, meint Marc Madiot von La Fraçaise des Jeux. Und Denis Leproux von der Agritubel-Equipe doppelt nach, Lance Armstrong zieht den gesamten Profiradrennsport in die Lächerlichkeit!

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