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Marcel Krebs

Snowboard-Channel 2011-12

Wandern mit Marcel und Larry

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Laryssa Lenz

09. Dezember 2010, 13:09

Das Leben und die Welt ist wundervoll

Wenn man sich aufrafft - am Morgen trotz Kälte hinausgeht in die Natur, kann man wunderbare Momente der Stille erleben - Momente des Glücks, der Ruhe und der Vollkommenheit. Mein Spaziergang führte mich heute Morgen auf der üblichen Route durch das weite Feld. Und? Es sieht jedesmal anders aus und besonders wenn wie heute, der Schnee und die Kälte die winterliche Führung übernommen haben, ganz einfach prachtvoll aus.

Brüttisellen, 9.12.10 mk (mk) In Gedanken verloren, den Blick auf die mir begegneten Schönheiten gerichtet, bin ich einfach querfeldein durch die herrliche Landschaft gelaufen. Man hätte dennoch nicht sagen können; Marcel geht mit Larry spazieren, nein, Larry ging mit Marcel spazieren. Ich liess mich heute von Larry führen und staunen Sie, wohin er mich geführt hat? Voraussetzung für solche Unterfangen sind gutes Schuhwerk, am besten solches, dass wasserabstossend und dicht ist.

Ganz interessant ist dabei, das Hundchen ganz bestimmte Vorstellungen vom Spaziergang hatte. So erfahre ich seine Lieblingsroute. Und was fällt einem bei einer solchen Laufmeditation alles ein, was sieht man, was hört man und vor allem was fühlt man? Tausendmal bin ich schon hier gewesen und heute habe ich wieder ganz besondere Eindrücke mit nach Hause genommen. Ich lauschte auch in die Natur, hörte die Stimmen der Vögel, die sich schützend in den Bäumen aufhielten. Zwischen Holz, Schnee und Eis - eine andere Wahl hatten sie nicht. Ich spürte auf meinen Gesicht die trockene Kälte. Es fröstelte mich wenn die Sonne hinter den Wolken verschwand. Die Hände waren wirklich kalt, als hätte ich sie ins Gefrierfach meines Kühlschrankes gesteckt. Und ich roch es förmlich in der Luft. Der Duft des Winters, der Jahreszeit wo bei uns hier Weihnachten ist. Und, ich habe meine Sinneseindrücke auf meinen Fotos festgehalten. Fotografieren ist nicht nur mein Beruf, fotografieren ist etwas sehr wichtiges in meinem Leben. Der Eindruck der im Jetzt im Hier auf den Chip geschossen wird ist unbestechlich. Er brennt sich ein als stünde ich immer noch draussen und staunte.

Für dieses Wundervolle dürfen wir leben. Für dieses Wundervolle, dass uns die Natur gibt, dürfen wir staunen, sehen und einatmen. Das Universum ist mächtig wir sind nur klein unt trotzdem können wir in Grösse leben und in Grösse mit anderen Menschen umgehen. Mit einem ganz speziellen Gefühl habe ich den Boden unter meinen Füssen gespürt, ja gespürt, dass durch die vielen Regenfälle der Boden weich war, viel mehr als sonst und dabei bei jedem Schritt dem Unendlichen gedankt, dass ich Leben darf.

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