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12. November 2008, 18:49

Jan Ullrich hat recht bekommen

Der ehemalige T-Mobile Profi Jan Ullrich, der wegen schwerer Dopingvorwürfe ins Abseits geraten war und mit dem Rennsport aufhören musste, hat in einem kleineren Fall recht bekommen. Und zwar in der Verhandlung gegen seinen früheren Arbeitgeber Coast. Coast forderte das Geld zurück und zahlte Ulrich rund 360000 Euro Gage nicht aus.

Brüttisellen (mk) Damit ist nun Schluss. Ulrich bekommt sofort das ausstehende Geld. Auf die 1,2 Millionen hatte er im Gegenzug der Sistierung des Verfahrens von der Staatsanwaltschaft, schon früher verzichtet. Coast ging davon aus, dass Jan Ulrich auch während seiner Tätigkeit bei Coast gedopt hatte. Dem widersprach jetzt der Mannheimer Richter und Vorsitzende Bernahrd - Rudolf Schüssler. "Es gibt keinen Anlass, anzunehmen, dass Ullrich gelogen hat oder etwas falsches ausgesagt hat. Ullrich musste unter Eid die Wahrheit sagen.

Jan Ullrich strahlte über das ganze Gesicht. "Es ist wunderbar, dass die Wahrheit endlich gesiegt hat." Meinte der ehemalige T-Mobile Profi.

Ullrich teilte sogar im Gerichtssaal Autogramme aus. Alles in Butter ist dennoch nichts.

Die Bonner Staatsanwaltschaft konnte ja immerhin nachweisen, dass Ullrich bei Frauenarzt Fuentes Blut gelagert hatte. 4,5 Liter wurden damals gefunden. Dazu wurde eine Zahlung in der Höhe von 25.000 Euro über eine Schweizer Bank nachgewiesen.


Nervige Dopingfragen

Auf die Fragen der Reporter in den Gerichtspausen, über Doping, gab Jan Ullrich keine Antwort. Ullrich hat inzwischen aufgehört mit Rennen fahren. Noch ab und zu steigt er für ein kleines Téte à Téte mit Freunden aufs Rad.

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