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08. Januar 2009, 22:09

Der verstorbene Motorrad Rennfahrer Pascal Terry hätte gerettet werden können

Die Argentinische Polizei wirft der Rennleitung Schlamperei vor

Hätte uns die Rennleitung genug früh informiert, hätte der französische Motorradpilot Pascal Terry gerettet werden können. Die Argenische Polizei wirft dem Organisator ASO und deren Rennleitung Schlamperei vor.

Brüttisellen (mk) Der französische Rennpilot Pascal Terry starb an einem Herzinfarkt. Er sass unter einem Baum mit einer Wasserflasche in der Hand. Terry war am Sonntag infolge Spritmangels stecken geblieben. Kurz darauf hatte er ein Notsignal abgesetzt. Die Suche lief jedoch erst am Montag an.

Die argentinischen Medien nehmen Bezug auf Polizeikommissar Julio Acosta. "Wir sind zu spät informiert worden. Hätten wir vorher etwas gewusst, hätte man Terry retten können." Meint da Julio Acosta. Er meint dabei die Rennleitung die schlecht reagiert habe und die Dakar Organisation ASO, die, die diesjährige Dakar Rallye nach Argentinien verlegt hat. "Afrika kannten sie wie aus dem Hosensack, hier in Argentinien herrschen andere Verhältnisse." wird Acosta weiter zitiert.

Update 8.1.09 22.08
Totales Chaos beim Veranstalter ASO

Wie der Radiosender France Info heute Nachmittag auf seiner Internetseite veröffentlichte, wurde die Nachricht vom Notsignal in Paris am 4.Januar empfangen. Sie wurde aber erst am Morgen des 5.Januar weitergeleitet!

Die argentinischen Behörden sprechen von schwerer Vernachlässigung der Pflichten. "Hätte man uns früher informiert, dann würde Terry noch leben."

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