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23. Januar 2009, 10:02

Weltmeister sicher im Halfpipe-Finale - Gary Zebrowski mit bestem Quali-Run - Zweite Chance für einige 'Big Names' im morgigen Semifinale

22. Januar 2009, Gangwon, Korea - Nachdem gestern die Race-Disziplinen beendet wurden, haben nunmehr die Freestyler das Heft bei der laufenden WM in die Hand genommen. In der heutigen Qualifikation zum Halfpipe-Entscheid der 8. FIS Snowboard Weltmeisterschaften in Gangwon, Korea, presented by LG hat der Doppelweltmeister von 2007 Mathieu Crepel (Halfpipe und Big Air) eindrucksvoll unterstrichen, dass er Willens ist, den ersten seiner beiden Titel zu verteidigen. Der 24-jährige Franzose zeigte im ersten Qualifikations-Durchgang der Männer einen starken Run inklusive einem Frontside 1080, Back-to-Back 900ern und einem Backside 540 Alley Oop, der mit 45,5 Punkten belohnt wurde. Damit zog der Titelverteidiger als Bester von Heat eins direkt ins Finale ein. Christian Haller aus der Schweiz kann sich ebenfalls als Zweiter (41,8) das morgige Halbfinale sparen.

Brüttisellen, 22.1.09 (mk) Allerdings war die hohe Wertung des Franzosen nicht das Mass aller Dinge. Denn den besten Run des Tages lieferte ein Landsmann Crepels ab. Gary Zebrowski beeindruckte nicht nur mit einer unglaublichen Höhe sondern auch mit der flüssigen Umsetzung seiner Trickfolge bestehend aus Backside Air, Frontside 1080, Cab 1080, Frontside 900, Backside 540 und einem finalen Frontside Air. Mit 48,6 Punkten kratzte der 24-jährige Olympia-Sechste von 2006 an der möglichen Höchstwertung von 50 Punkten und verwies damit Ryoh Aono aus Japan (46,4) auf den zweiten Rang von Durchgang zwei, der sich damit ebenfalls sein Finalticket sicherte.

Aus Durchgang drei sind der Olympia-Dritte aus Finnland, Markku Koski (44,5), und Xiayoe Zeng (CHN, 39,2) ebenfalls fix für das Highlight am Freitag gesetzt.

Zwölf Boarder mit zweiter Chance

Im Halbfinale nachsitzen müssen hingegen: James Hamilton (NZE), Kohdai Watanabe und Kohhei Kudoh aus Japan, die Finnen Risto Mattila und Ilkka-Eemeli Laari sowie Justin Lamoureux und Jeff Batchelor aus Kanada, Roger Kleivdal (NOR), Sergio Berger (SUI), Nathan Johnstone (AUS), Olivier Gittler (FRA) und Wancheng Shi aus China. Prominentester Ausfall bei den Männern ist Brad Martin. Der WM-Dritte von Arosa 2007 verpasste den Einzug ins Halbfinale als Siebter von Heat eins um gerade einmal 0,1 Punkte.

Chinesin unterstreicht Favoritenrolle

Was sich schon beim letzten Weltcup abgezeichnet hat, ist heute eindrucksvoll belegt worden: Die Chinesin Jiayu Liu ist die Top-Favoritin auf Halfpipe-Gold bei den Damen. Dank einer durchweg soliden Höhe, einem souveränen Run (Frontside Air, Backside Air, Back-to-Back 540er, Frontside 720, Cab 360) und verdienten 47 Punkten sicherte sie sich ihren Startplatz für das Finale mit der Tagesbestwertung. Neben Soko Yamaoka (JPN), die im selben Heat mit 44 Punkten Zweite wurde, schafften auch Queralt Castellet (ESP, 40,9) und Holly Crawford (AUS, 39,7) den direkten Finaleinzug aus dem zweiten Damenblock.

Die letzten beiden der sechs Startplätze im Frauenfinale (das komplette Finale wird auf www.fissnowboardworldcup.com in einem re-live-Feed ab 10:00 Uhr CET ausgestrahlt) ermitteln im Halbfinale Cilka Sadar (SLO), Paulina Ligocka (POL), Zhifeng Sun (CHN), Sarka Pancochova (CZE) sowie die beiden Japanerinnen Rana Okada und Shiho Nakashima.

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