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NEWS-VIDEO: Blogstorys mit Marcel Krebs - NEU IM ICH
21. September 2011, 08:15
Träume in der Nacht
Ich sitze weit oben auf dem Berg. Es ist 0100 Uhr, mitten in der Nacht. Es ist still, nur von Weitem hör ich die Stimmen aus der nahen Hütte. Die Franzosen, Italiener, Amerikaner und Kanadier diskutieren. Was mach ich eigentlich hier draussen? Ich warte auf den einsamen Läufer, der vielleicht bald hier oben durchrennt. Er wird frieren, sich in der Hütte etwas zu Essen holen, sich wärmen, oder vielleicht auch ohne ein Wort weiter rennen, weiter hinunter ins Tal. Die Sterne leuchten hell und klar, der Mond scheint in seiner vollen Grösse, es ist wirklich still, still wie auf dem wunderschönen Friedhof, den ich gestern Abend vor dem Einnachten gesehen habe. »
05. September 2011, 12:43
Ich wähle Orange - Kanariengelb
Blöde und noch blödere Wahlkampagnen
Ich weiss nicht, ob es Ihnen auch so geht. Ich bin regelrecht im Wahlfieber. Besser gesagt, ich habe Fieber bekommen, als ich all die Plakate der Kandidaten gelesen habe. Dümmere Sprüche haben ich noch selten so gefunden wie auf diesen Plakaten, wo sich die Anwärter für die begehrten Plätze (nur zu) gerne ins Rampenlicht stellen. Dabei sind die faulen Sprüche nicht nur auf Männerseite, auch die Damen geizen nicht mit saublöden Aussagen. »
22. August 2011, 22:09
Der alte Mann und das Rendevouz
Ich traf ihn meistens am Morgen beim Selectaautomaten. Auf dem Campingplatz gefiel es ihm, doch man merkte es, er war einsam. Er war dennoch immer gut gelaunt und in all den vielen Gesprächen, die er mit dem Becher Kaffee in der Hand erzählte, habe ich auch erfahren, dass seine Frau vor einigen Jahren gestorben war. Auf dem Campingplatz. Ja, der Statthalter sei gekommen, um zu sehen, dass alles mit dem Tod o.k sei. Die Polizei, der Staatsanwalt und weitere Herren. Ohne zu fragen, hat er mir das erzählt. Geblieben ist er aber trotzdem mitten im Wald, auf dem schönen Campingplatz, da wo er vor seinem Wohnwagen ein Holzhäuschen gebaut hat. Und jetz? Ja, jetzt geht er, er habe genug da oben das ganze Jahr über gelebt. Er strahlt dabei. Dahinter steht aber eine ganz besondere Geschichte. »
03. August 2011, 16:38
Badespass am Mittelmeer
Ein wirklich gelungener Sommer. Hier am Mittelmeer ist es wunderschön und trotzdem klettert das Thermometer nicht über 29° C. Das passt mir, Larry und vielen anderen nördlichen Mäuse. So muss ich mich einmal nicht hinter schweren Gardinen (nicht Schwedischen) verstecken. Seit Jahren habe ich mich nicht mehr so gut erholt wie dieses Jahr. »
Leserkommentare (1) »
02. August 2011, 13:03
Mehr südlich....
Über die Alpen weiter südlich. Von meiner Kuhherde weiter zum Meer. Für mich liebe Leser, gibt es auch dieses Jahr ein paar Freitage - Ferien genannt. Die Motoren von Sport-heute.ch brauchen dringend abkühlung. Bevor es aber soweit war, habe ich meine Herde auf der Alp besucht, wie das Foto zeigt. Lustige und frohe Kühe heitern mich auf. Jetzt wünsche auch ich Ihnen wunderschöne Ferien. Leider haben sich nicht alle auf der Alp gemeldet. Ich meine die Freunde. Und Freunde braucht man ja sozusagen alle Tage, wenigstens ich. Trotzdem - schöne, erholsame Ferien. »
25. Juli 2011, 14:09
Pilgerfahrt nach Jetstetten oder vom braven Batzelispender zum Ökorowdi!
Das Geklöne der Grossverteiler muss ich mir täglich in den Zeitungen anhören. Die Leute gingen über die Grenze einkaufen und so würden ihnen mindestens 8 Milliarden durch die Lappen gehen. Als heimlicher unter dem Grenzzaun hindurchfressender Schädlingstourist der Schweizer Wirtschaft, ging mir der Aufruf ich sei ein solcher Schlawiner, immer bis auf die Knochen. Ja, ich wusste es, ich bin persönlich einer jener Totengräber der überdimensionierten Feinkost Luxustempel der Schweiz. Ich persönlich habe es nämlich satt, für die gleiche Ware um bis zu durchschnittlich bis zu 100% mehr zu bezahlen, nur, dass die ihre Edelmärkte mit meinen knappen Batzelis finanzieren können. Und sie (die Grossverteiler) sind immer noch nicht bereit, ihre Margen zu senken und dem Kunden entgegen zu kommen. Im Gegenteil, sie drohen mit Stellenabbau und vielem mehr. Dabei haben sie wohl vergessen, dass sie einmal vor vielen, vielen Jahren das Lädelisterben eingeführt haben und tausende Familienläden bankrott gehen liessen. Nun bin ich also der glasklare geoutete Ökotouristenrowdi (für's wöchentliche Einkaufen in Jetstetten) von Migros, Coop und Denner. Ich rechne jeden Moment damit, dass meine Cumuluskarte bald rot sein wird, so rot, weil man mir sagen will, du bist der grosse Spielverderber! »
21. Juli 2011, 13:27
Sommerloch
Sicher haben Sie auch schon vom Sommerloch gehört. Besonders kennt man es in der Zeitungsbranche. Ein Grossteil der arbeitenden Bevölkerung fährt in die Ferien, Veranstaltungen bleiben aus und so bleiben auch sonst beschriebene Zeitungsseiten leer. Doch herrscht auch sonst vielerorts gähnende Leere und Langeweile. Dörfer und Städte sind wie leer gefegt, dort wo sonst jeden Morgen kilometerlange Staus angesagt sind, ist flüssiger Verkehr, dort wo sonst Tausende durch die engen Strassen drängen ist Platz um Fussball zu spielen. Eine herrliche Zeit für die, die Daheim geblieben sind und so richtig die Ferien geniessen. »
29. Juni 2011, 23:30
Menschen wie du und ich
Jeder Mensch hat das Recht auf ein respektvolles und liebevolles Leben. Das ist jedenfalls meine persönliche Auffassung. Ich habe immer geglaubt, wir in der Schweiz wären Vorbilder. Doch weit gefehlt, wir in unserem schönen Land sind im wahrsten Sinne Barbaren, Menschen, die wenig Respekt voneinander haben und wir sind ausserdem Menschen, die Kranke, Arme und Gebrechliche von der Gesellschaft komplett ausschliessen. Ich bin von meinem Land enttäuscht. Es stimmt mich traurig und es tut weh, was man alles mit ansehen muss. Doch ich sage das nicht aus irgendeiner Laune heraus, sondern von wieder einmal schweizerischem Verhältnisblödsinn, wo sich wieder einige profilieren und sich wichtig machen wollen. Aber urteilen Sie selbst. »
21. Juni 2011, 12:59
Gluck,gluck, ich bin ein Huhn!
Hypothesen für eine totale Zufriedenheit im Arbeitsprozess
Hoch oben im wunderschönen Tösstal vor meinem Ferienhaus gackern den lieben, langen Tag die Hühner vor dem Haus. Ein wunderbares Konzert und eben, wunderbare faszinierende Hühner. Hühner sind sympathische Tiere und sie begeistern mich jeden Tag aufs Neue. Ich bin im Moment noch nicht soweit, so wie der berühmte Tierpsychologe und Psychiater Konrad Lorenz mit seinen Studien über das Federvieh und laufe auf allen Vieren zum Fluss. Ich bin dennoch zum allergrössten Bewunderer dieser unglaublich schönen Lebewesen geworden, die da zum nahen Weiher watscheln. Ich kann mir bereits tatsächlich vorstellen mit dieser einzig-artigen Spezies zum Weiher zu watscheln, um in die Tiefen meiner Seele zu blicken. »
13. Juni 2011, 03:51
Meine Tage sind gezählt
Ein Alptraum. Ich bin aufgewacht. Es ist 0252, also mitten in der Nacht. Ich setz mich in mein Strandhäuschen, schalte das Licht an und beginne zu schreiben. Vielleicht sind hier draussen, mitten im Wald rings um mich Monster, die aus der Dunkelheit, wo ich sie nicht erkennen kann auf mich blicken. Sind meine Tage gezählt? Werden sie mich holen oder warten sie nur darauf, dass ich einen Fehler mache? »
04. Juni 2011, 09:37
Nachtgeflüster
Heute Nacht bin ich aufgewacht. Wo die Gründe zu suchen sind ist schnell gesagt. Zu früh ins Bett geschlüpft. Wer geht denn schon um neun zu Bett? War aber so müde. Dazu kam, dass mein Rücken von der Hexe heimgesucht wurde. Die hat auch noch geschossen. Hexenschuss heisst dann das Resultat. Ja, dafür glänzt mein Büro, es hat einen niegelnagel neuen Teppichboden gekriegt. Wer ihn verlegt hat? Ich natürlich. Und darum mein Leiden. Doch was mach ich mitten in der Nacht? »
17. Mai 2011, 10:28
Wir spinnen doch - Wir alle!
Tagtäglich begegnen uns Szenen wie im Kino. Da drehen Menschen wie Du und ich ganz einfach durch. Im besseren Falle sind es lustige Episoden, auf der anderen Seite tragische Ereignisse. Wieso passieren aber immer mehr solche Verzweiflungstaten? Wieso haben immer mehr Menschen ihr Leben nicht mehr im Griff, wieso flippen immer mehr Leute aus und wieso schauen die Umwelt mit den Behörden und Politikern oder wir persönlich nur zu? Wieso unterstützen wir unser Nächsten nicht mit Hilfe? Die Hilfeschreie der Ausgeflippten sind meistens schon Monate oder Jahre vorher zu hören. Doch die Gesellschaft stellt sich lieber stumm - es könnte nämlich Arbeit geben oder grossen Aufwand bedeuten, jemanden einfach so zu helfen. Sind wir zur Gesellschaft der Gefühllosen geworden? »
07. Mai 2011, 08:49
Verabschieden wir alte Traditionen
Die Welt ist im Umbruch. Die Menschen befinden sich im Umbruch. Die Traditionen befinden sich im Umbruch. Vielleicht liegt es auch daran, dass man in jüngeren Jahren sich nicht mit diesen Themen befasst oder es uns im jugendlichen Übermut ganz einfach nicht interessiert. Wieso trauern wir dann aufeinmal wenn wir älter sind, solchen Veränderungen nach? Wer hat sie überhaupt gemacht? Sind es nicht unsere Kinder? Ist es der Drang etwas neues zu kreieren oder gar die Lust mehr Geld zu verdienen? Fragen die meistens nur ältere Menschen oder geldgierige Firmen und ihre Manager beschäftigen. »
20. April 2011, 15:59
Ein Fall für den Schrebergärtner
Zürich zieht nach
Nach dem Winterthurer Skandal, wo die Behörden für 25.000 Franken einen Landschaftsarchitekten zur Farbenkontrolle der kleinen Häuschen ausgeschickt haben, folgt nun die Stadt Zürich mit einer weiteren Eskaparde gegen den Wohlstand des kleinen Mannes. Man will selbstverständlich im Behördentorpedo nicht hintenanstehen, denn Zürich, die Stadt wo es durch Autoabgase zum Himmel stinkt, will sauber bleiben. Ich weiss jetzt nicht, ob ich jetzt langsam zum Schrebergärteler werde, leider habe ich keinen - doch mich machen solche Behördenklotzereien ganz einfach muff. Klar, ich bin ein Mann der Freiheit, der Natur und der Fröhlichkeit - aber muss ich desswegen so leiden? »
09. April 2011, 11:39
Ein Sommer in Latena
Ein langer hartnäckiger Winter hat uns monatelang das Leben vermiest. Jedenfalls mir. Ich bin weder Skifahrer, Snowboarder noch Eisbergsteiger, weder Schneeschuhläufer, Eisläufer noch Langläufer. Ich bin ganz einfach Geniesser. Ohne die richtige Umgebung, die grossen Berge, die Macht der weissen Welt - ist ein Winter nix für mich. Und in diesem Winter, ich meine dem Vergangenen, hat bei mir nichts dergleichen auf der Speisekarte gestanden. Um so mehr freue ich mich über den Frühling, den Frühling? Oder ist es bereits Sommer? »
05. April 2011, 13:45
Der grosse Zauberer
Der Frühling, ja der Sommer ist da! Gestern noch schüttete es in strömen - heute scheint die Sonne und man kann in kurzen Hosen durch die Wälder springen. Es muss ja nicht gerade springen sein, man kann auch gehen, wandern, laufen oder ähnliches. Vergessen sind schon die Tage des nasskalten Winters, der Schnee der uns das Trübsaal leben liess. Vergessen..... »
Leserkommentare (1) »
25. März 2011, 15:02
Ich gang min Wäg
Ich weiss nicht ob ich den Frühling spür oder mich einfach von der wunderschönen Gegend im Tösstal so wunderbar angezogen fühle. Jedenfalls geniesse ich diese wundervollen Frühlingstage in vollen Zügen. Und wenn man so am Waldrand entlang geht, auf dem Bänkchen zitzt und an den kleinen Wasserfällen dem Wasserlauf zuschaut, kommt man natürlich auf allerlei Gedanken. Das Leben bietet mehr als nur hartes Tagesgeschäft. Die Freiheit jedes einzelnen Menschen liegt in seinen eigenen Händen. »
18. März 2011, 12:19
Familie Bünzli erobert die Schweiz
Ob der Zahn der (Neu)Zeit oder ganz einfach der Stillstand in unseren Schulen, die mindestens 15 Jahre der Zeit hinterherrennen ausschlaggebend ist, müsste in einer Langzeitstudie abgeklärt werden. Nicht abgeklärt werden muss aber, dass wir immer mehr Bünzlis und Hösis in unserer eigenen Schweizer Reihen haben. Neueste Erkenntnisse über unser geistiges Verhalten, bringen die Schrebergärten-affären von Winterthur, das Umstreichen eines neugestrichenen Hauses in Horgen oder etwa das wegnehmen der Hunde von Hanf-Ueli in Zürich. Schweizer müsste man ganz einfach als kleinkariert oder weltfremd bezeichnen - würde man sie katalogisch einordnen. Wir sind eben endlich zu wahren Schweizern geworden. »
07. März 2011, 14:16
Dem Frühling entgegen
Der Frühling marschiert mit grossen Schritten durch das Land. Der letzte Schnee ist verschwunden. Die Blümchen gucken aus dem Boden als wollten sie fragen:"Hallo ist da wer?" Ich laufe der Töss entlang und geniesse die Freiheit und die Natur. Larry ist bei mir und rollt sich durch die grünen Wiesen. Ein herrlicher Tag. (Die Fotos sind am 7.3.11 an der Töss entstanden) »
28. Februar 2011, 04:15
Wo sind wir?
Wir leben im reichen Land - der Schweiz. Ja? Sofern man Geld in der Wertskala als höchstes Gut einstuft - ja. Leben wir nicht wie Könige im reichen Land der Schweiz? Ja - sofern man Geld und Luxus in der Werteskala als höchstes Gut einstuft. Leben wir nicht im sichersten Land der Welt? Ja - sofern man die Politik, die Behörden und die Polizei als höchstes Gut einstuft. Und, leben wir nicht im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der grossen Freiheiten? Ja, sofern es uns nicht stört, wenn uns die Behörden vorschreiben, wie unsere Hausfassade farblich aussehen sollte oder wie unsere selbstgebasteltes Schrebergartenhäuschen richtig zwischen Tomaten und Aprikosen steht. Ist es nicht schön in unserem Land - der Schweiz? Ja, wenn uns nicht alle Vorschriften auf den Wecker gehen, die uns jeden Tag in unserer Freiheit immer mehr einengen. »
18. Februar 2011, 03:31
Ich wandere im Nichts
Schweissgebadet wache ich auf. Wo bin ich? Es ist furchtbar dunkel - ja fürchterlich schwarz. Dunkler könnte es nicht sein. Ich sehe nichts. Bin ich blind? Meine Gedanken wühlen mich auf - was ist geschehen? Ich seh nur noch die roten Lichter des Zuges in der Nacht verschwinden - es ist wieder dunkel - dunkel ohne Licht. »
11. Februar 2011, 03:00
In Gedanken Freiheit - in Wirklichkeit Trauer
Überall auf der Welt brennt es lichterloh. Die Menschen haben gemerkt, dass sie jahrelang, ja Generationen lang unterdrückt worden sind. Dabei ist dies erst der Anfang - der Anfang vom Ende? Man kann nicht Menschen dahin vegetieren lassen, sie so leben lassen, dass sie kaum zu essen haben, kein Bett haben und kaum noch stehen können. Die Menschen lassen sich dies im 21. Jahrhundert nicht mehr bieten. Nicht in Tunesien, nicht in Aegypten oder anderswo. Und wenn wir selbst bei uns im reichen Europa schauen - die Zeiten des Schweigens sind vorbei. Die Staaten allerdings, stehen diesem Phänomen, dass sie sich selber eingebrockt haben, machtlos und hilflos gegenüber. »
28. Januar 2011, 01:20
Leben
Haben Sie auch schon über Ihr persönliches Leben nachgedacht - haben Sie auch schon tagelang Dinge verfolgt, die Ihnen nicht mehr aus dem Kopf raus gingen? Haben Sie sich auch schon tagelang mit dem gleichen befasst und sich immer wieder gefragt, was soll das? Haben Sie auch schon daran gedacht, nur so in Gedanken - jetzt muss was passieren? Kennen Sie das Gefühl der Ohnmacht? Der Hilflosigkeit - das Gefühl des Unterganges? »
14. Januar 2011, 18:48
Ein Wunder
Im Juni 2010 begann mein rechtes Auge zu schmerzen. Es entzündete sich mehr und mehr und machte mir nicht nur furchtbare Schmerzen, sondern auch das Leben schwer. Ich konnte bald kaum mehr lesen und schreiben und nur unter grösster Anstrengung meine Arbeit verrichten. Meistens reagierte ich Intuitiv auf vieles - routinemässig auf die meisten Arbeitsvorgänge. Etwas anderes blieb mir nicht übrig. Den wahren Grund fanden die Aerzte bis heute nicht heraus. Das letzte Aerzteatest empfahl mir, mein rechtes Auge entfernen zu lassen und durch ein Glasauge zu ersetzen. Da beide Augen miteinander nervlich verbunden wären, würde ich sonst nie von meinen Schmerzen befreit. Mein Wille war es schlussendlich, der mich das Letzte nicht machen liess, sondern zusammen mit meinem Glauben an mich selbst eine eigene Threrapie mit mir selbst durchführte, mit dem Resultat, dass ich nach gut sieben Monaten geheilt bin. Es beweisst mir, dass wir als Menschen über ungeheure Heilkräfte verfügen, die Kunst sie anzuwenden ist das Schwierige - doch alles was wir brauchen, steckt in uns selbst. Diesen Satz, den ich in meiner Therapeutischen Ausbildung gelernt habe, der Glaube an mich und meine inneren Heilkräfte, hat mein Auge gerettet und mir mein Leben völlig umgekrempelt. Ich lebe wieder - und wie! »
09. Januar 2011, 14:13
Broschüren und Allüren
Ich frage mich, wie kompliziert muss man eigentlich schreiben oder wie dumm muss man sein, dass man das geschriebene nicht versteht. Jedenfalls stimmt es mich sehr, sehr nachdenklich wenn ich die Gebrauchsanweisung der Videokamera durchlese und die so leichten Tricks und Einstellungen nicht auf das Erstemal richtig begreife. Mit der Sprache kann man so allerhand anstellen und Menschen zum verzweifeln bringen. »



